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Führung wirksam gestalten. Gute Führung wird nur dann wirksam, wenn Persönlichkeit, Führungsverständnis, Führungskultur und Führungsarchitektur zusammen passen

Wie kann Führung wirksam werden? 6 Schritte zu Ihrem Führungsmodell

25. Juli 2026 | Claudia Weiler | Blog

Führung ist nicht nur durch die Führungspersönlichkeit wirksam

Die beste Führungskraft kann dennoch schlechte Ergebnisse liefern, wenn sie in einem System arbeitet, dass keine gute Führung zulässt.

Gerade in Seminaren und Coachings in Krankenhäusern höre ich immer wieder von Führungskräften, dass Mitarbeitende aus anderen Abteilungen in ihren Bereich wechseln wollten.

Gleichzeitig saßen Mitarbeitend  in Coachings oder Seminaren vor mir und fragten:

„Wie komme ich aus meiner Abteilung heraus und in einen anderen Bereich?“

Der ausschlaggebende Grund war nicht immer das Fachgebiet. Häufig war es die Führung selbst.

Auszubildende, Studierende, interne Mitarbeitende oder Bewerber bevorzugten bestimmte Arbeitsbereiche, weil sie gehört oder selbst erlebt hatten, dass dort anders geführt wurde. Verlässlicher. Klarer. Zugewandter. Mit mehr Vertrauen und weniger Willkür.

Formal arbeiteten diese Menschen im selben Krankenhaus. Im Alltag begegneten ihnen jedoch völlig unterschiedliche Führungsrealitäten.

Das ist kein reines Krankenhausphänomen. Auch in anderen Organisationen hängt die erlebte Arbeitskultur häufig stark davon ab, in welcher Abteilung man landet und welcher Führungskraft man zugeordnet ist.

Mitarbeitende erleben nicht das Führungsverständnis, das auf der Website oder in einer Broschüre steht.

Sie erleben, wie ihre konkrete Führungskraft mit ihnen umgeht, wie sie Entscheidungen trifft, wie sie auf Fehler reagiert und ob ihre Aussagen verlässlich sind.

Unterschiede zwischen Führungskräften wird es immer geben. Menschen führen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Erfahrungen und Stärken.

Das ist sogar gewünscht, denn nur so kann Diversität ihre Wirkung entfalten.

Problematisch wird es jedoch, wenn nicht nur der persönliche Stil variiert, sondern die grundlegenden Vorstellungen davon, was Führung eigentlich bedeutet.

Teamarbeit: Die 7 stillen Killer der Zusammenarbeit

Die 7 stillen Killer der Teamarbeit – Wie Führungskräfte subtile Dysfunktionen erkennen und steuern

4. April 2026 | Claudia Weiler | Blog

Teamarbeit ist selten einfach

Teamarbeit hört sich immer groß an und ist auch viel Arbeit. Doch es gibt keine Garantie, dass ein Team immer funktioniert.

Immer wieder höre ich, ich weiß gar nicht an welchem Punkt hätten wir anders abbiegen müssen, damit wir als Team vernünftig zusammenarbeiten können.

Oft berichten Teams, dass alles rundläuft. Deadlines werden eingehalten, Meetings verlaufen nach Plan, Projekte werden abgeschlossen. Auf den ersten Blick scheint alles perfekt und harmonisch.

Doch unter der Oberfläche brodelt es. Ein müdes Augenrollen hier als Zeichen der Missgunst, eine unausgesprochene Erwartung dort, sichtbar durch einen tiefen Atemzug, ein „Danke“, das nie ausgesprochen wird – scheinbar kleine Signale, die kaum jemand bemerkt, die sich jedoch über die Zeit anhäufen und die Dynamik im Team nachhaltig stören.

Diese subtilen Störungen wirken wie Sand im Getriebe: Motivation sinkt, Vertrauen zerbröckelt, Konflikte bleiben unausgesprochen. Sie sind unsichtbar, doch keineswegs harmlos.

In diesem Beitrag beleuchten wir die sieben stillen Killer der Teamarbeit und zeigen auf, wie Führungskräfte sie frühzeitig erkennen, verstehen und steuern können. Denn erfolgreiche Teamentwicklung, wirksames Teambuilding und eine funktionierende Zusammenarbeit beginnen bei der Aufmerksamkeit für kleine Signale, Wertschätzung und klarer Kommunikation.